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1:0 pour l’Allemagne

Die französischen Charmeure erlagen der deutschen Frauenpower beim diesjährigen Austausch mit der Partnerschule aus St. Quentin, Frankreich.

Dreimal versuchten sie vergeblich Hannah Thumulla zu schlagen. Paul Chatillon und Mathias Malin von unserer Partnerschule St. Jean et la Croix aus St. Quentin wollten es nicht wahr haben, dass ein Mädchen schneller war als sie. Erschöpft mussten sie beim dritten Versuch aufgeben. 12.54 Sekunden hatte Hannah an der Kletterwand im Clip n’Climb, am zweiten Tag des diesjährigen Schüleraustausches  vom 29. 11 bis 02.12. vorgelegt. Das war im wahrsten Sinne des Wortes Spitze.

Spitze waren auch die Crêpe- und Waffelkreationen beim anschließenden Backen in unserer Schule In deutsch-französischen Tandemgruppen wurden die Köstlichkeiten fabriziert und dann bei einem gemeinsamen adventlichen Kaffeetrinken verzehrt.

Aber nicht nur Kulinarisches stand auf dem Programm. Am Freitag und Dienstag nahmen die französischen Austauschschüler am Unterricht teil, um Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten der beiden Schulsysteme zu entdecken. „ Was mich am meisten überrascht hat, ist die Tatsache, dass  die Schüler bei euch im Unterricht essen und trinken können, das ist bei uns strengstens verboten. Wir dürfen keine Nahrungsmittel mit in die Schule bringen“, konstatierte Augustine.

Highlight war aber am Montag die gemeinsame Fahrt nach Köln mit der Besichtigung des Kölner Domes und für Schwindelfreie deren Turmbesteigung sowie der Besuch beim WDR. Natürlich wurde auch der Weihnachtsmarkt erkundschaftet.

Das Wochenende verbrachten die Austauschschüler in den Gastfamilien, um in den Tagesablauf einer deutschen Familie einzutauchen. Einige fuhren nach Düsseldorf, um den Partnern unsere Landeshauptstadt vorzustellen, andere trafen sich bei „Hollyday on Ice“ in Grefrath.

Viel zu schnell mussten uns unser Austauschschüler wieder verlassen und einige Tränen wurden vergossen. Doch alle freuen sich auf den Gegenbesuch im März in St. Quentin. Bis dahin werden Paul und Mathias fleißig tränieren und Hannah zur Revanche herausfordern.

[G. Wichtrup]