Worauf freue ich mich am meisten, wenn die Pandemie endlich vorbei ist? Diese Frage – oder eher die Antwort auf diese Frage – verarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6d im Kunstunterricht in einer kreativen Aufgabe:

Sie lernten die Filmtechnik „Stop Motion“ kennen, mit der Gegenstände zum Leben erweckt werden.

Im Rahmen des digitalen Lernens arbeiteten die Kinder mit der App „Stop Motion Studio“. In der Materialwahl waren sie aber absolut frei – was zu einem vielfältigen Ergebnis führte. Auch ob in 2D oder in 3D gearbeitet werden sollte, wählten die Kinder selbst aus. In individueller Rücksprache mit Frau Kroczek verbesserten sie ihre Fähigkeiten und lernten außerdem mit einem selbst erstellten Zeitplan, sich für ihr Projekt selbst zu organisieren. In Gruppenarbeit teilten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig die unterschiedlichen Aufgaben ein, um die Zeit möglichst effektiv zu nutzen. Die Arbeit hat allen Kindern viel Spaß gemacht – und das sieht man auch!

Welche weiteren Arbeitstechniken und Jobs die Stop-Motion-Filmindustrie birgt und wie zeitaufwändig es ist, einen gesamten Film zu kreieren, konnten die Schülerinnen und Schüler abschließend am Beispiel des Oscar-nominierten Trickfilms „Kubo – der tapfere Samurai“ (2018) und an dem dazugehörigen Making-Of erfahren.