Liebe Schülerinnen und Schüler,

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern,

wir möchten über eine besondere Woche informieren, die Woche vom 04.10. – 08.10.2021.

Wir, die Eco-Leader am AMG und Teilnehmer am Erasmus+ – Projekt der EU, arbeiten in diesem Projekt zusammen mit Schüler/Innen und Lehrer/Innen unserer Partnerschulen in England (der Queen Catherine Academy, Peterborough) und Spanien (der Enrique-Diez-Canedo-Schule in Puebla de la Calzada, Badajoz).

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In drei Ländern möchten die Eco-Leader zeitgleich die Aufmerksamkeit der Schulgemeinde auf bewusste und gesunde Ernährung, auf die sinnvolle und nachhaltige Behandlung unserer Ressourcen und auf Energie, Umwelt und die Abfallproblematik richten.

Aus diesem Grund soll diese Woche eine vegetarische Woche sein, in der wir bewusst auf Fleisch verzichten und verstärkt Gemüse, Salat und frische selbst zubereitete Produkte auf den Speiseplan schreiben.

Auch möchten wir schon jetzt darauf hinweisen, dass wir exemplarisch in dieser Woche auf Verpackungsmaterialien verzichten wollen. In der Cafeteria gekaufte frische Speisen (belegte Brötchen, Baguettes etc.) sollen ganz bewusst nicht in eine Tüte gepackt, sondern den Besuchern der Cafeteria direkt in die Hand oder in eine mitgebrachte Brotdose gelegt werden. Wir bitten deshalb unsere Schülerinnen und Schüler, in dieser Woche darauf zu achten und eine solche Dose mitzubringen.

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In der Arbeitsgemeinschaft ECO LEADER haben wir auch besprochen, dass es ein tolles und auch wirksames Zeichen wäre, wenn Sie, liebe Eltern, sich in dieser Woche entschließen könnten, Ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule zu fahren, sondern Ihre Kinder den Schulweg mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten könnten. Wir wissen, dass manche Kinder aufgrund ihres Wohnortes nicht gut an das Netzt des ÖPNV angeschlossen sind. Vielleicht sehen Sie und die Kinder aber dennoch eine Möglichkeit, dieses besondere Zeichen zu setzen.

Weitere Aktivitäten in unserer ECO WEEK sollen außerdem eine Infostand sein, an dem sich alle über das Erasmus+ – Projekt und unsere Arbeit informieren und ein Quiz-Stand, an dem SuS ihr Umwelt-Wissen testen können.

Eigentliche Herzstücke einer internationalen Partnerschaft sind die gegenseitigen Besuche in den Partnerländern. Leider hat es die Pandemie bis zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich gemacht, in entsprechende Planungen einzusteigen. Die Zusammenarbeit mit den Partnerschulen beschränkte sich daher bislang auf digitale Treffen (Videokonferenzen). Das ist natürlich nicht dasselbe und kann wirkliche Zusammenkünfte und die konkrete gemeinsame Arbeit am Projekt nicht ersetzen. Auch fehlt bislang das, wovon insbesondere unsere Schülerinnen und Schüler am meisten profitieren: die englische Sprache. Englisch ist unsere Projektsprache und kann nur dann gewinnbringend trainiert werden, wenn sich die Jugendlichen in Person treffen und intensiv miteinander in der vereinbarten Zielsprache kommunizieren.

Wenn wir nun hoffentlich bald an das erste Gruppentreffen denken – ob hier bei uns in Deutschland oder in England oder Spanien -, wäre es ein beruhigendes Gefühl, wenn alle Teilnehmer bestens geschützt wären.

I. Videva / R. Müdders