In London wurde eine Frau erwürgt. Die Polizei lässt zwar auf allen Kanälen die Beschreibung eines Tatverdächtigen verkünden. Aber von Personen „mittlerer Größe mit dunklem Mantel, hellem Schal und Hut“ herrscht an dem winterlich kalten Tag keineswegs Mangel.
Mollie Ralston hat aber sowieso andere Probleme: Heute eröffnet sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Giles das ererbte alte Haus Monkswell Manor in der Nähe Londons als Pension. Mit dem dichter werdenden Schneefall steigern sich die Sorgen: Werden die Rohrleitungen einfrieren? Haben sie genügend Essen, sollten sie einschneien? Und werden die Gäste auf den verschneiten Straßen überhaupt ankommen? Zumindest die letzte Frage klärt sich rasch. Nicht nur kommen alle vier erwarteten Gäste an, sondern zusätzlich sucht noch ein in einer Schneewehe Steckengebliebener spontan Obdach. Angesichts der unterschiedlichsten Charaktere, die hier aufeinandertreffen, würde so mancher wohl gern schnellstmöglich die Flucht antreten – doch bis auf Weiteres erstickt der Schnee jegliche Hoffnung auf Abreise.

Als wäre es nicht schlimm genug, auf unbestimmte Zeit mit völlig Fremden in einem kalten Landhaus festzusitzen, lässt die telefonische Ankündigung der Polizei, einen Sergeanten auf Skiern zu ihnen zu schicken, die Unruhe steigen. Denn in der Nähe des Tatopfers wurde eine Notiz gefunden mit der Adresse des Mordopfers, der von Monkswell Manor und die Andeutung auf das Kinderlied „Drei kleine Mäuse“. Versteckt sich unter den Anwesenden etwa der Täter oder plant er (oder sie?), hier zwei weitere Morde zu begehen – wie das Mäuselied nahelegt? Dass kurz nach Ankunft von Detectiv-Sergeant Trotter das Telefon ausfällt und die meisten Anwesenden seinen drängenden Fragen bestenfalls uninteressiert, wenn nicht gar aggressiv ausweichen, treibt ihn schier zur Verzweiflung. Und in der Tat lässt die nächste Leiche nicht lange auf sich warten … Aber wer wird als nächstes in die Mausefalle tappen: der Täter oder sein nächstes Opfer?

Eine Bitte an die Zuschauer vorab: Da wir zwei Auff ührungen haben, bitten wir  darum, die Auflösung des Stücks und die Täterin bzw. den Täter nicht zu verraten!

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