Zurück

Chor, Solisten und Orchester begeisterten mit Konzert im AMG

Mehr als 120 Mitwirkende und viele Solisten begeisterten vor den Osterferien in der übervollen Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums die Zuhörer.

Nach der Eröffnung mit dem Prélude aus Charpentiers „Te Deum“ (auch als Eurovisions-Melodie bekannt) gestalteten die Chöre des AMG mit dem Orchester unter dem Dirigat von Bernd Eickhoff gemeinsam die Songs „Paradise“ und „New York, New York“.

Im Verlauf des abwechslungsreichen Konzerts wechselten sich Pianisten und Sängerinnen ab, wobei sich die Wahl des Stückes „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi durch Tom-Luka Zwarg als fast schon prophetisch angesichts des ungemütlichen Wetters erwies. Umso mehr erwärmten die einzelnen Beiträge (klassischer Mozart: Viktoria Poder – in die Beine gehender „Memphis Stomp“ von Johanna Peters) die Herzen der Zuschauer, die mit dem Applaus nicht sparten.

Die Chor-Gruppe der 6. Klasse trug von Reinhard Mey „Der Mörder ist immer der Gärtner“ bei, ebenso die Percussion-Gruppe sowie die Songwriting-Gruppe der Klasse 7 (Leitung: Maren Riegel), die zwei selbstgeschriebene Lieder aufführten.

Nicht zu vergessen sind die Sologesangsbeiträge, wobei Emma Mirbach und Jana Findorff eher melancholische, Annika Thelen begleitet von Paul Mewissen mit „Havana“ eher karibisch-ausdrucksstarke Akzente setzten.

Auch der inzwischen 50köpfige Chor der Klasse 7-Q2 trug mit drei Titeln seinen Teil zum Gelingen des Abends bei, ebenso wie das Orchester, das in verschiedenen Besetzungen Werke aus Barock und Romantik aufführte. Das inzwischen über 40 Musiker umfassende Orchester wurde dabei von einigen Blechbläsern und einem Drummer der Bigband des AMG unterstützt, was den Stücken zusätzlichen Glanz verlieh.

Nach der Pause hatten noch die vier Schülerinnen und Schüler der Klasse 5, die erst seit acht Monaten Geige spielen, ihren ersten Auftritt mit dem großen Orchester, gefolgt von Maria Juliana Baumbach, die die unglaublich schwere „Introduction et Tarantelle“ von Pablo de Sarasate zu Gehör brachte und dem von Frederik Jansen fantastisch gespielten g-moll-Prélude von Rachmaninow.

Der Abend fand seinen Abschluss mit dem Song der Blues Brothers „Everybody needs somebody to love“, der nochmals alle Ausführenden auf der Bühne vereinigte.

Nach tosendem Applaus und der „Hymne des AMG“ als Zugabe verließen die Zuöhrer wohlgestimmt einen Abend, der mit Sicherheit lange im Gedächtnis bleiben wird.

(B. Eickhoff)