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Drei Fragen an den Schulleiter zum Thema „Wiederbeginn des Unterrichts“

Ab dem 23. April kommen die Q2-Schüler wieder zur Schule, ab 4. Mai vermutlich auch andere Schüler. Wie gut ist das AMG vorbereitet?

Unsere Vorbereitung ist auf den verschiedenen Ebenen abgeschlossen:

Wir haben Vereinbarungen zwischen den Lehrern der Parallelklassen und Parallelkursen getroffen, mit welchen Inhalten jetzt weitergearbeitet wird; dabei geht es um eine Reduktion auf das absolut Unverzichtbare, nicht um eine Komprimierung der Unterrichtsinhalte.

Wir haben die Hygienevorgaben umgesetzt: Die Reinigungsintervalle, die bei uns immer schon besser waren als an öffentlichen Schulen, wurden noch einmal verbessert. Wir haben in allen WC-Anlagen Desinfektionsmittel in Pumpflaschen aufgestellt und werden diese in den nächsten Tagen durch Wandhalterungen ersetzen. Handseife, Einmalhandtücher und Toilettenpapier haben wir in ausreichenden Mengen bevorratet.

Im gesamten Schulgebäude hängen Hinweisschilder zu Hygienemaßnahmen und zur Abstandsregel und in den Treppenhäusern sind Laufwege markiert. In den Unterrichtsräumen stehen die Tische so, dass der maximal mögliche Abstand zwischen den Personen möglich ist.

[Einige der Maßnahmen an unserer Schule, z .B. in den Kursräumen zwei Tische/Stühle pro Person, Markierungen, Desinfektionsmittel und Hinweisschilder]

 

Dennoch sind manche Klassenräume so klein, dass man die Abstandsregel nicht einhalten kann. Wie soll das funktionieren?

Wir haben einen Plan entworfen, so dass immer nur die Hälfte der Schüler anwesend ist. Diese Schüler verteilen sich mit maximalem Abstand auf die Sitzplätze. Richtig ist, dass es an bestimmten „Engstellen“, z.B. an den Klassentüren oder auch in den kleineren WC-Anlagen schwierig wird, die Abstandsregel einzuhalten. Hier hilft nur der Appell an alle Anwesenden, durch eigenes umsichtiges Verhalten dazu beizutragen, die Abstandsregel einzuhalten. Das ist ähnlich wie im Supermarkt: An der Wursttheke oder an der Kasse gibt es Abstandsmarkierungen auf dem Boden, aber in allen anderen Bereichen des Supermarktes muss ich eigenständig an die Abstandsregel denken.

Das AMG ist eine Tagesheimschule. Welche Besonderheiten ergeben sich daraus in Zeiten von Corona?

Wir sind weiterhin für unsere Schüler da. Wenn es eine Frage oder ein Problem gibt, kann man Kontakt zu einem Lehrer, aber auch zu unserem Schulsozialarbeiter, unserem Schulseelsorger, den Beratungslehrern oder zur Schulleitung aufnehmen. Die erste Kontaktaufnahme erfolgt per Mail; wenn ein persönliches Gespräch sinnvoll ist, kann dies per Telefon oder unter Berücksichtigung der Abstandsregel auch in der Schule stattfinden.

Wenn ein Teil der Schüler ab 4. Mai wieder zum Präsenzunterricht kommen darf, unterrichten wir den vollständigen Stundenplan. Wir werden auch eine Regelung für die Mittagsverpflegung finden; die Details hängen davon ab, welche Schüler, also welche Klassen und Jahrgangsstufen, zum Unterricht kommen dürfen.

Wir freuen uns alle darauf, wenn unsere Schule wieder für unsere Schule „Zuhause für den Tag“ sein kann. Wir haben alle Voraussetzungen dafür geschaffen und warten auf die Entscheidung des Landes NRW über den Wiederbeginn des Unterrichts am 4. Mai.