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Erfolg im „Certamen Carolinum“

Fake news – ein Begriff, der spätestens seit dem Wahlsieg Donald Trumps in aller Munde und aus der politischen sowie gesellschaftlichen Landschaft nicht mehr wegzudenken ist. Dabei sind Falschmeldungen bzw. Gerüchte so alt wie die Menschheit selbst. Bereits der römische Dichter Vergil liefert in seinem Nationalepos, der vor rund 2000 Jahren verfassten Aeneis, eine allegorische Darstellung des Gerüchts, der Fama, die nichts an Aktualität eingebüßt, sondern vielmehr in unserer digitalen Welt noch an Brisanz gewonnen hat.

Teresa Neumann, Schülerin der Jahrgangsstufe EF, qualifizierte sich durch eine herausragende Auseinandersetzung mit der Fragestellung, inwiefern sich Macht und Missbrauch sozialer Medien als moderne Variante der Vergil’schen Fama begreifen lassen, für die 2. Runde des renommierten CERTAMEN CAROLINUM, eines seit rund 30 Jahren ausgetragenen Landesschülerwettbewerbs in den Alten Sprachen. Dieser anspruchsvolle Wettbewerb richtet sich an begabte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und bietet ihnen die Gelegenheit, sich mit ca. 100 anderen jungen Menschen aus ganz NRW in herausfordernden Aufgabenstellungen zu messen. Im August wird Teresa sich im Rahmen der zweiten Runde einer dreistündigen Übersetzungsklausur aus dem Lateinischen unterziehen.

Wir gratulieren Teresa zu ihrer großartigen Leistung und drücken ihr kräftig die Daumen für die nächste Runde.

[B. Wildberger]

weitere Informationen zum Wettbewerb: Certamen Carolinum

Quelle Artikel (linke Spalte): Rheinische Post vom 9. Juli 2018 (Printausgabe)