Schulsozialarbeit

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Daniel Jansen

Diplompädagoge

 

Kontakt:

Raum: G001

Telefon: 02162/95489-0 (über das Sekretariat)

E-Mail: daniel.jansen@amg-viersen.de

1. Definition der Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit versteht sich als schulinternes Angebot der Jugendhilfe, bei dem durch Kooperation zwischen Schulsozialpädagoge, Lehrern und dem Schülerumfeld die Schülerschaft individuell, sozial, schulisch sowie gegebenenfalls beruflich auf präventiver wie intervenierender Ebene unterstützt wird und mögliche Benachteiligungen abgebaut werden.

2. Leitlinien der Schulsozialarbeit

Freiwilligkeit
Für alle außerunterrichtlichen Angebote der Schulsozialarbeit entscheiden sich die einzelnen SchülerInnen und Eltern in der Regel freiwillig.

Vertraulichkeit/Schweigepflicht
Informationen aus Gesprächen mit dem Schulsozialpädagogen werden vertraulich
behandelt bzw. unterliegen der Schweigepflicht (§ 203 Abs.1 Nr.5 StGB). Ausnahmen
entstehen nur durch Zustimmung der Betroffenen oder bei Gefährdungssituationen.

3. Arbeitsfelder der Schulsozialarbeit

  • Angebote in offenen Freizeitbereich: Spieleausgabe und Freizeiträume sind für alle SchülerInnen täglich zugänglich. Durch diesen niederschwelligen und offenen Zugang werden Erstkontakte ermöglicht und Vertrauen aufgebaut, was den Weg zur individuellen Beratung erleichtert.
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit und Projekte: Präventives Ziel ist die Förderung von sozialem Lernen, der Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit, der Interessenbildung und der Konfliktfähigkeit durch die KOMET-Stunden, die Begleitung bei Exkursionen, erlebnispädagogische Teambildungsübungen sowie Jahrgangsprojekte. Die KOMET-Stunden (KOmpetenz- und Methodentraining) nehmen hierbei eine besondere Rolle ein. Durch sie werden in den Stufen 5-8 regelmäßig wesentliche Lern- und Sozialkompetenzen vermittelt.
  • Einzelfallhilfe/Beratung: Basierend auf den Leitlinien der Schulsozialarbeit wird bei akuten Krisen und Konflikten schulischer, sozialer oder familiärer Art mit den SchülerInnen zusammen nach Lösungen gesucht. Auch Eltern und Kollegen nutzen dieses Angebot (Hospitationen, gemeinsame Elterngespräche, Klassengespräche oder -projekte…).
  • Kooperation und Vernetzung: Durch den Austausch mit externen Kooperationspartnern wie zum Beispiel der Jugendhilfe, Therapeuten oder Familienberatungsstellen wird die Vielfalt und Effektivität der individuellen Angebote erhöht. Ebenso findet eine fortlaufende interne Kooperation statt ( Konferenzen, Arbeitsgruppen, Sprechtage, Fortbildungen). Die christliche Ausrichtung der Schule bringt es als Selbstverständnis mit sich, dass die Schulsozialarbeit am AMG auch Bestandteil des schulpastoralen Konzeptes ist und somit je nach Situation und Bedarf ein regelmäßiger Austausch zwischen Schulsozialpädagoge und Schulseelsorger stattfindet.