Im Rahmen seiner Visitation besuchte Weihbischof Karl Borsch am Donnerstag das Albertus-Magnus-Gymnasium. Nach einem gemeinsamen Austausch mit der Schulleitung und dem Team der Schulpastoralen nahm sich der Weihbischof Zeit für eine Gesprächsrunde mit den Schülerinnen und Schülern der 10c und der Klassenlehrerin Frau Panagiotidis. In einer sehr entspannten und zugewandten Atmosphäre beantwortete Weihbischof Borsch die ihm gestellten Fragen und es entwickelte sich ein interessantes Gespräch, in dem es sowohl um persönliche Themen als auch um Fragen nach kirchlichen Strukturen ging. Weihbischof Borsch betonte, wie sehr er es zu schätzen wisse, dass er durch seine Berufung immer wieder in den Austausch mit jungen Menschen komme. Er hoffe, dass alle Menschen einen Ort fänden, an dem sie glücklich seien. Dies wünsche er auch den anwesenden Schülerinnen und Schülern. Weihbischof Borsch gefiel vor allem die reflektierte Auseinandersetzung der Jugendlichen mit wichtigen kirchlichen Fragen. Auch die Klasse war von seiner sehr offen, ehrlichen und klaren Art angetan.
Anschließend feierte Weihbischof Borsch gemeinsam mit Pfarrer Roland Klugmann, der ihn den Tag über begleitete, und den Schülerinnen und Schülern der 8b den Gottesdienst, der von der Klasse zusammen mit Frau Gutzke vorbereitet und mitgestaltet wurde. Die Schülergruppe machte sich dabei Gedanken zum Thema „Beruf/Berufung – wofür brenne ich?“ und formulierte die Kyrierufe sowie die Fürbitten dazu. In der Heilige Messe, in der das Fest Mariä Heimsuchung gefeiert wurde, griff Weihbischof Karl Borsch das Thema auf und sprach mit der Klasse in der Predigt über seinen Beruf und erklärte die Aufgabe eines Bischofs mit dem Bild des Hirten, der seine Schafe weide. Dass Weihbischof Karl Borsch für seine Berufung brennt, hat er an diesem Tag an unserer Schule mehr als eindrucksvoll bewiesen.

